Der Countdown zum musikalischen Großereignis des Jahres läuft auf Hochtouren. Am Samstag, den 28. Februar 2026, um 20:15 Uhr richtet sich die Aufmerksamkeit der gesamten Musikwelt nach Berlin. Hier entscheidet sich beim großen Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“, wer die Bundesrepublik bei der prestigeträchtigen 70. Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs im Mai in Wien vertreten darf. Die Erwartungen sind nach den wechselhaften Erfolgen der letzten Jahre im Bereich Unterhaltung enorm, und das Line-up verspricht eine Show der Extraklasse. Bald erfahren wir, wer Deutschland bei Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertritt.
Beim Vorentscheid: Ein Moderations-Duo, das Funken sprühen lässt
Für eine ordentliche Portion Energie sorgt in diesem Jahr eine außergewöhnliche Doppelmoderation. Barbara Schöneberger, das unangefochtene Gesicht der deutschen ESC-Berichterstattung, bekommt prominente Unterstützung durch die Kabarettistin Hazel Brugger. Diese Kombination verspricht eine explosive Mischung aus Glitzer, Selbstironie und messerscharfer Satire. Während Schöneberger sich bereits auf die obligatorischen verrückten Outfits und die größten Mitsing-Hits freut, bringt Brugger ihren gewohnt trockenen Humor ein. Sie gab bereits scherzhaft zu Protokoll, dass die Wahl wohl nur auf sie gefallen sei, weil die Verantwortlichen sonst niemanden finden konnten – eine Untertreibung, die Fans eine unterhaltsame Moderation garantiert.
Neun Acts zwischen Italo-Disco und Power-Pop beim Eurovision Song Contest Vorentscheid 2026
Insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler treten gegeneinander an, um das begehrte Ticket nach Wien zu lösen. Die musikalische Bandbreite beim Eurovision Song Contest könnte 2026 kaum größer sein. Mit dabei ist der 23-jährige BELA, der mit modernen Beats und seinem Song „Herz“ punktet, sowie die Dreamboys The Band, die mit Indie-Pop die weibliche Freundschaft feiern. Auch die ehemalige „The Voice“-Gewinnerin Malou Lovis und das bekannte Gesicht Sarah Engels, die mit dem Titel „Fire“ ein Zeichen für Empowerment setzen will, kämpfen um die Gunst der Zuschauer.
Für experimentelle Töne sorgen das Duo Ragazzki mit einer Mischung aus Italo-Disco und Polska-Pop sowie wavvyboi, der mit „black glitter“ bewusst Genregrenzen sprengt. Abgerundet wird das Feld durch die Singer-Songwriter-Qualitäten von Laura Nahr, MYLE und der charismatischen Molly Sue.
So funktioniert die Wahl für Wien
Der Auswahlprozess ist in zwei Phasen unterteilt: Zunächst bewertet eine 20-köpfige internationale Fachjury aus verschiedenen Teilnehmerländern die Auftritte und wählt ihre drei Favoriten. Im zweiten Schritt liegt die endgültige Entscheidung dann allein beim Publikum. Wer live dabei sein möchte, kann den Acts zudem auf den offiziellen Social-Media-Kanälen wie Instagram, YouTube oder TikTok folgen. Als besonderes Highlight wird das Jubiläum am 11. Mai zusätzlich durch die Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music“ in der ARD gewürdigt.

