Auf der Schwäbischen Alb wird wieder gestorben – zumindest vor der Kamera. Die Dreharbeiten zum fünften Film der beliebten Krimireihe rund um die ermittelnde Bestatterin Lisa Taubenbaum haben begonnen, und Fans der Region dürfen sich freuen: Erneut schlüpft Anna Fischer in die Rolle der kriminalistisch begabten Bestatterin, die sich auch dieses Mal nicht mit einfachen Erklärungen für plötzliche Todesfälle zufriedengibt. Der Arbeitstitel des neuen Films lautet „Die Bestatterin – Der Tod hat warme Hände“.
Regie und Drehbuch erneut in bewährten Händen
Verantwortlich für Regie und Drehbuch ist wieder Matthias Kiefersauer, der das Buch gemeinsam mit Alexander Liegl verfasst hat. Beide hatten bereits den vierten Teil der Reihe mitgestaltet und kennen die Figuren rund um Hepperlingen bestens. In „Der Tod hat warme Hände“ bekommen es Lisa Taubenbaum und der Stuttgarter Kommissar Thomas Zellinger erneut mit zwei höchst unterschiedlichen Todesfällen zu tun, die sich im Verlauf der Handlung als enger verknüpft erweisen, als es zunächst den Anschein hat.
Ein plötzlicher Tod wirft Fragen auf
Im Zentrum der Geschichte steht der überraschende Tod von Elisabeth Munz, die nach schwerer Krankheit so plötzlich verstirbt, dass ihre Kinder Verena und Fabian misstrauisch werden. War es wirklich ein natürlicher Tod – oder hat die langjährige Hausärztin Dr. Julia Zöller das Sterben absichtlich beschleunigt? Lisa Taubenbaum, die sich gemeinsam mit ihrem Bruder Hannes um die Beerdigung kümmern soll, lässt sich vom Misstrauen der Familie anstecken. Als sie Kommissar Zellinger auf Ungereimtheiten hinweisen will, erntet sie zunächst nur eine Abfuhr: Er beschäftigt sich mit dem gewaltsamen Tod eines Pförtners – aus seiner Sicht ein „echter“ Mordfall, im Gegensatz zu Lisas Verdacht. Doch als sie entdeckt, dass auch der ermordete Pförtner Wolfgang Steichele Patient bei Dr. Zöller war, verdichten sich die Spuren – bis ein weiterer plötzlicher Todesfall selbst den skeptischen Kommissar zum Umdenken bringt.
Bekanntes Ensemble, neue Gesichter
Neben Anna Fischer sind erneut Christoph Letkowski als Kommissar Zellinger, Artus Maria Matthiessen und Frederik Bott im Cast vertreten. Verstärkung erhält das Ensemble unter anderem durch Magdalena Höfner, Marion Mitterhammer, André Jung, Stefan Hartmann, Rudolf Krause und Alina Sokhna M’Baye. Hinter der Kamera steht Nathalie Wiedemann.
„Die Bestatterin“ Drehorte auf der Schwäbischen Alb
Gedreht wird voraussichtlich bis zum 14. Juli auf der Schwäbischen Alb in Neidlingen, Kirchheim unter Teck, Nürtingen und Umgebung – Schauplätze, die der Reihe seit Jahren ihre charakteristische Heimatkrimi-Atmosphäre verleihen. Produziert wird der Film von die film gmbh im Auftrag der ARD Degeto und des SWR für die ARD. Produzenten sind Uli Aselmann und Sophia Aldenhoven, die Redaktion liegt bei Nils Reinhardt (SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).
Seit dem Auftakt der Reihe 2019 hat sich die Bestatterin Lisa Taubenbaum zu einer der beliebtesten Ermittlerinnen im deutschen Heimatkrimi-Genre entwickelt – und die Region rund um Kirchheim unter Teck und Nürtingen zu einer wiederkehrenden Filmkulisse. Wann genau „Der Tod hat warme Hände“ ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.
Bildrechte: SWR/Markus Fenchel

