„Die Kaulitz-Story“ ist eine sechsteilige ARD-Podcast-Doku, die ab dem 24. September 2026 exklusiv in ARD Sounds startet – wöchentlich kommt eine neue Folge dazu. Produziert hat sie der MDR gemeinsam mit rbb und ARD Kultur, und es geht um weit mehr als um zwei Jungs aus Sachsen-Anhalt, die mal richtig groß rausgekommen sind.
Worum geht’s eigentlich im ARD-Podcast „Die Kaulitz-Story“?
Die Doku rekonstruiert den Weg von Bill und Tom Kaulitz von ihrer Kindheit in Loitsche bei Magdeburg bis zum weltweiten Erfolg mit Tokio Hotel. Und ehrlich, das ist der Teil, der mich am meisten catcht: Es geht nicht nur um den Hype der Nullerjahre. Sondern auch um die hässliche Seite davon. Ausgrenzung schon als Kinder, dieser irre Medienrummel, Stalking, der Umzug nach L.A. – und am Ende das Comeback als Unternehmer und Medienpersönlichkeiten.
Die Leitfrage der Serie bringt das ziemlich gut auf den Punkt: Braucht man Narben und Einsamkeit, um erfolgreich zu sein? Keine Ahnung, ob die Doku darauf eine saubere Antwort liefert. Aber allein die Frage zu stellen, finde ich stark.
Wer führt durch die Folgen?
Hostin ist Mirella Precek, Moderatorin und YouTube-Creatorin, die für ihre Mischung aus Popkultur, Trash-TV und echter gesellschaftlicher Einordnung bekannt ist. Über 1,5 Millionen Menschen folgen ihr – und diese Kombi aus Humor und Kritik ist genau das, was so einen Stoff vor dem reinen Nostalgie-Kitsch bewahrt. Sie führt durch die ganze Geschichte und die Debatten, die bis heute dranhängen.
Was die Doku besonders macht
Das Ganze basiert auf 25 Jahren Archivmaterial – und auf richtig vielen Gesprächen. Mit dabei sind unter anderem Markus Kavka, Gülcan Kamps, Kool Savas, LaFee, Silbermond, Lucy von den No Angels und Matze Hielscher. Auch Peter Hoffmann, der die Band damals entdeckt hat, kommt zu Wort, dazu Stimmen aus Mode und Lifestyle wie Fotograf Rankin oder Vogue-Chefredakteurin Kerstin Weng.
Diese Gästeliste ist eigentlich schon die halbe Miete. Denn genau daraus entsteht dieses vielschichtige Bild – nicht nur „zwei Brüder werden berühmt“, sondern: Was hat dieser Aufstieg mit uns als Gesellschaft gemacht? Wie wir damals über die beiden geredet haben, sagt oft mehr über uns aus als über sie.
Mein Tipp fürs Reinhören
Fang am besten direkt mit Folge eins zur Kindheit an, bevor du dich vom Hype-Kapitel mitreißen lässt – der Kontrast wirkt so einfach stärker. Und wenn du eh gerade Lust auf gut gemachte deutsche Doku-Formate hast, lohnt sich ein Blick in meine anderen Unterhaltungs-Themen.
„Die Kaulitz-Story“ ist eine Produktion von Studio Jot für MDR, rbb und ARD Kultur.
Also: Kalender auf, den 24. September vormerken – und hier direkt reinhören, sobald die erste Folge live ist.
Quelle Titelbild: Bildrechte: MDR/ Getty Images /Joshua Sammer Fotograf: Vanessa Neumann
Häufige Fragen zur ARD-Podcast-Doku „Die Kaulitz-Story“
Wann startet „Die Kaulitz-Story“ und wo kann ich sie hören?
Die Doku startet am 24. September 2026 exklusiv in ARD Sounds. Es ist eine sechsteilige Reihe, bei der wöchentlich eine neue Folge erscheint. Hören kannst du sie kostenlos über die ARD-Audiothek bzw. ARD Sounds.
Worum geht es in der Podcast-Doku genau?
Es geht um den Weg von Bill und Tom Kaulitz von ihrer Kindheit in Loitsche bei Magdeburg bis zum internationalen Erfolg mit Tokio Hotel. Thematisiert werden Aufstieg und Medienhype, aber auch Ausgrenzung, Hass, Stalking und der spätere Neustart in Los Angeles.
Wer moderiert „Die Kaulitz-Story“?
Durch die Doku führt Mirella Precek, Moderatorin und YouTube-Content-Creatorin mit über 1,5 Millionen Followern. Sie ist bekannt dafür, Popkultur mit gesellschaftlicher Einordnung und einer Prise Humor zu verbinden.
Welche Gäste kommen im Podcast zu Wort?
Mit dabei sind unter anderem Markus Kavka, Gülcan Kamps, Kool Savas, LaFee, Silbermond, Lucy (No Angels) und Matze Hielscher. Auch Peter Hoffmann, der Entdecker von Tokio Hotel, sowie Stimmen aus Mode und Lifestyle wie Rankin und Vogue-Chefredakteurin Kerstin Weng sind Teil der Doku.

