Die letzte Staffel von Babylon Berlin ist seit dem 10. September 2026 komplett in der ARD Mediathek abrufbar – alle acht Folgen. Im Ersten läuft das Finale am 19. September ab 20:15 Uhr (vier Folgen) und am 25. September ab 22:20 Uhr (die restlichen vier). Wenn du also nicht warten willst: Mediathek an, und du hast das ganze Ende schon jetzt.
Das war’s dann also mit Babylon Berlin – nach zehn Jahren
Ich muss ehrlich sein, ein bisschen wehmütig bin ich schon. Fünf Staffeln, 48 Episoden, und laut den offiziellen Zahlen 532 Drehtage. Das ist keine Serie mehr, das ist ein Lebensabschnitt. Für die Beteiligten sowieso, aber irgendwie auch für uns, die von Anfang an dabei waren.
Gefeiert wurde der Abschied standesgemäß im Berliner Zoo Palast, unter dem Motto „A tribute to Babylon Berlin“. ARD und ARD Degeto haben zusammen mit dem Cast und den Machern – Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer – die Weltpremiere über die Bühne gebracht. Rund 700 Gäste, und die Liste liest sich wie das Who-is-who des deutschen Films: Liv Lisa Fries, Volker Bruch, Hannah Herzsprung, Benno Fürmann, Leonie Benesch und noch etliche mehr.
Musikalisch ging’s los, wie es die Serie verdient hat. Max Raabe eröffnete mit „Ein Tag wie Gold“. Und Christian Friedel führte nicht nur durch den Abend, sondern performte mit seiner Band Woods of Birnam auch ein Medley aus „Du bist alles“ und „Zu Asche, zu Staub“. Bei dem Song bekomme ich immer noch Gänsehaut, ehrlich.
Teaser: Worum es in der finalen Staffel Babylon Berlin geht
Februar 1933. Wer sich ein bisschen mit Geschichte auskennt, weiß schon: Das wird kein leichtes Ende. Die fünfte Staffel spielt in den Wochen zwischen Hitlers Ernennung zum Reichskanzler und dem Reichstagsbrand. Gereon Rath und Charlotte Ritter stehen vor Entscheidungen, die alles verändern – ihr eigenes Leben, das der Stadt, und letztlich das Schicksal Deutschlands.
Die Serie taumelt hier zwischen Rausch und Untergang, und genau das hat Babylon Berlin ja immer so besonders gemacht: dieser Kontrast aus Glamour und Abgrund. Wie es sich anfühlt, direkt in diese Welt einzutauchen, habe ich damals schon bei meinem Besuch im Moka Efti festgehalten – falls du in Stimmung kommen willst, bevor du die letzte Staffel schaust.
Warum diese Serie Geschichte geschrieben hat
Ein paar Zahlen, die zeigen, was hier geleistet wurde: mehr als 100 Millionen Abrufe in der ARD Mediathek, verkauft in über 140 Länder. Babylon Berlin gehört zu den aufwendigsten Serienproduktionen der deutschen Fernsehgeschichte – und hat der deutschen Fiktion insgesamt einen ordentlichen Schub gegeben. Zehn Jahre, ein Kapitel, das jetzt endet.
Mein praktischer Tipp fürs Finale: Schau die letzten Folgen nicht nebenbei. Handy weg, Licht runter, vielleicht ein Glas Wein. Diese Staffel hat es verdient, dass man ihr die volle Aufmerksamkeit schenkt. Und wenn du vorher noch mal auffrischen willst: Die Staffeln eins bis vier liegen ebenfalls komplett in der Mediathek.
Und jetzt?
Alle Hintergründe, Rückblicke und meine weiteren Beiträge zur Serie findest du gebündelt in meinem Themenbereich zu Babylon Berlin. Und wenn du wissen willst, was das Staffel-5-Finale im Detail bereithält, schau da unbedingt vorbei.
Bildrechte: ARD Fotograf: Sebastian Gabsch

